Success Story - Thermoplan – Der Erfolg geht weiter / Schwyzer Kantonalbank

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Thermoplan – Der Erfolg geht weiter

17.11.2021 - 16:58

Dank Innovationen und Schweizer Qualität ist Thermoplan zum Weltmarktführer vollautomatischer Kaffeemaschinen für den professionellen Gebrauch aufgestiegen. Hinter diesen Begriffen stehen die Mitarbeitenden des Unternehmens, die entsprechend geschätzt und gefördert werden. 

Die Digitalisierung hat auch bei den Kaffeemaschinen von Thermoplan Einzug gehalten. Die Automaten von heute sind mit dem Internet verbunden und können von der Zentrale aus konfiguriert und gesteuert werden. Das ist nur ein Beispiel von vielen für die technologischen Entwicklungen, die in den letzten Jahren im Unternehmen stattgefunden haben. Das wirkt sich natürlich auch auf das Arbeitsleben aus. «Die Veränderungen werden immer einschneidender und verlaufen immer schneller», sagt CEO Adrian Steiner. «Diese Entwicklung gilt es in Einklang zu bringen mit den Menschen in unserem Unternehmen. Sie müssen wissen, welche Leistungen von ihnen verlangt werden und weshalb. Wertschätzung und Vertrauen sowie eine offene Kommunikation sind deshalb wesentliche Elemente unserer Unternehmenskultur.» 

Vertrauen und Flexibilität 

Thermoplan ermöglicht ihren Mitarbeitenden flexible Arbeitszeiten, beispielsweise in Form von Jahresarbeitszeit. Das erfordert – gerade in Zeiten von Homeoffice – ein grosses Mass an Vertrauen seitens der Unternehmensführung. Für Adrian Steiner ist das kein Problem. «Die Philosophie von Vertrauen und Flexibilität leben wir nicht erst seit der Coronazeit. Attraktive Rahmenbedingungen sind eine Voraussetzung dafür, dass sich die Mitarbeitenden an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Das wiederum fördert ihre soziale Gesundheit. » Genauso wie Events, die mithelfen, aus dem Coronablues herauszufinden, wie beispielsweise ein Firmen-Open- Air-Rockkonzert, das kürzlich in Weggis über die Bühne ging. 

Schweizer Qualität 

Thermoplan legt grossen Wert darauf, dass die Schweizer Qualität im Unternehmen sichtbar wird, nicht nur bei den Produkten, sondern auch bei den Mitarbeitenden. Die Kundinnen und Kunden sollen bei ihren Besuchen sehen, dass die Mitarbeitenden sich mit dem Arbeitgeber und den Produkten identifizieren. Adrian Steiner ist angetan vom Schweizer Bildungssystem. Es verkörpert genau jene Swissness, die ihm vorschwebt. Deshalb will er auch künftig am Schweizer Produktionsstandort festhalten. Daran lässt er keinen Zweifel. Davon zeugt auch der derzeitige grosse Ausbau der Infrastruktur in Weggis.

Erwachsenenbildung 

Thermoplan investiert viel in ihre eigenen Talente. Man ermöglicht ihnen, sich weiterzubilden, und eröffnet ihnen intern Karrieremöglichkeiten. Verbesserungsmög- lichkeiten sieht der CEO des Kaffeeautomatenherstellers bei der Erwachsenenbildung. In diesem Bereich müsste die Politik noch viel aktiver werden, fordert er. Er denkt dabei vor allem an Menschen, die in ihren jungen Jahren keine Möglichkeiten hatten, eine Berufslehre zu absolvieren, oder die aufgrund ihres Migrationshintergrundes und der damit verbundenen sprachlichen Herausforderungen nicht ihrem angestammten Beruf nachgehen können. Ihnen sollte man die Möglichkeit bieten, dass sie sich im Erwachsenenalter beruflich entwickeln können. Auch Umschulungen im Erwachsenenalter werden bei Thermoplan tatkräftig unterstützt. Adrian Steiner hat damit gute Erfahrungen gemacht. Die Familie Steiner hat sogar eigens eine Stiftung gegründet, um die Bildung benachteiligter Erwachsener zu fördern.


THERMOPLAN

Die Thermoplan AG entwickelt und produziert vollautomatische Kaffeemaschinen für die Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung und Schnellimbisse. Produziert wird ausschliesslich am Hauptsitz in Weggis. Das Unternehmen beschäftigt rund 430 Mitarbeitende. In den nächsten Jahren sollen nach einem Ausbau der Kapazitäten weitere 200 bis 300 dazukommen. Gegründet wurde Thermoplan 1974 in Küssnacht von Esther und Domenic Steiner. 1985 erfolgte der Umzug nach Weggis. Thermoplan ist immer noch ein Familienunternehmen. Miteigentümer ist auch Adrian Steiner (nicht verwandt mit den Gründern), der seit 2009 das Unternehmen als CEO und Verwaltungsrat führt. Thermoplan ist vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Innovationspreis der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz oder dem Prix SVC. Domenic Steiner wurde 2006 als Schweizer Unternehmer des Jahres geehrt.


Gesundheitsförderung 

Grossen Raum nimmt im Unternehmen die Gesundheitsvorsorge und -förderung ein. Thermoplan hat ein integriertes betriebliches Gesundheitsmanagement mit einer Vielzahl an Angeboten und Aktivitäten. Die Mitarbeitenden können Möglichkeiten nutzen, um sich in den Pausen im Freien zu bewegen, so etwa im Dachgarten. Regelmässig finden sich Gruppen zu sportlichen Betätigungen wie After-Work-out oder Yoga zusammen. Ein besonderer Service ist die sogenannte Chairmassage, die zweimal wöchentlich während eines halben Tages im Hause angeboten wird. Das Angebot steht allen Mitarbeitenden offen. Die Kosten für die Akupressurmassage teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer hälftig. 


Eine entspannende Chairmassage – das Angebot steht allen Mitarbeitenden offen.

Gratismittagessen 

Adrian Steiner ist überzeugt, dass eine gute Work-Life-Balance wichtig ist für die Mitarbeitenden selbst, aber auch dem Unternehmen zugutekommt. Dazu gehört seiner Meinung nach auch eine gesunde Ernährung. Thermoplan bietet ihren Mitarbeitenden täglich kostenlos ein ausgewogenes Mittagessen an. Das dürfte schweizweit wohl einmalig sein. «Dieses Angebot ist zwar mit Kosten verbunden», erklärt Adrian Steiner, «bringt aber mehrere Vorteile mit sich. Es bietet Gewähr, dass die Mitarbeitenden auch wirklich eine Pause einlegen und sich erholen und nicht am Arbeitsplatz schnell ein Sandwich essen. Zudem können wir Einfluss darauf nehmen, was auf den Tisch kommt, nämlich gesunde Produkte aus der Region.»


DAS SELBSTMANAGEMENT DES CHEFS

FOKUS: Über 400 Mitarbeitende, ein voller Terminkalender und eine grosse Verantwortung. Was tut eigentlich der CEO von Thermoplan selbst für seine Work-Life-Balance? Adrian Steiner: Es sind verschiedene Komponenten, die stimmen müssen. Da ist in erster Linie natürlich die Familie – mit einer feinfühligen Frau, die mich jeweils sanft wieder herunterholt, wenn ich zu gestresst bin. Wichtig ist auch, ein gutes Team um sich zu haben. Man ist dann in der Firma nicht unentbehrlich. Sicherlich bedeutsam ist auch ein gutes Selbstmanagement, damit man bewusst abschalten kann und nicht dauernd Arbeit und Freizeit vermischt. Für mich persönlich gibt es noch einen weiteren ganz entscheidenden Faktor für eine gute Work-Life-Balance: die Jagd. Ich bin leidenschaftlicher Jäger und gerne mit dem Hund unterwegs. In der Natur finde ich die Ruhe und die Energie. Ein optimaler Ausgleich zur Arbeit.


Mehr Informationen unter:
www.thermoplan.ch

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